Wohnen im Lyoner Quartier

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Die Frankfurter Rundschau berichtete kürzlich in einem doppelseitigen Beitrag über das Lyoner Quartier. Zwei Artikel informieren über das Wohnen und die aktuellen Wohnbauprojekte. Der Stadtteil erwache so langsam zum Leben, hieß es dort. Immer mehr Menschen zögen in die ehemalige Bürostadt. Dies seien nicht nur Pendler, sondern auch Singles, Studenten und Familien mit Kindern.


Ein junger Anwohner berichtet, dass für Ihn die Nähe zum Arbeitsplatz und zum Stadtwald ein Grund für den Umzug gewesen sei. Ausschlaggebend sei jedoch der günstige Mietpreis gewesen. Dies bestätigt auch ein weiterer Bewohner. Obwohl er sich im Quartier sehr wohl fühle, fehle dem Viertel allerdings noch Flair. Es werde wohl noch eine Zeit dauern, bis mehr Leben auf den Straßen einkehre. Die beiden Anwohner wünschten sich mehr Gastronomie und Bildungsangebote wie zusätzliche Kitas und endlich Schulen. Besonders eine Grundschule fehle im Quartier, die bereits in Planung sei.

„Nirgendwo in Frankfurt entstehen zurzeit mehr Wohnungen“

Ein weiterer Artikel, berichtet über die zahlreichen Wohnbauprojekte im Stadtteil. Grundlage dafür waren Recherchen der SINN. Danach sind derzeit rund 2.300 Wohneinheiten im Bau und viele weitere geplant. Dr. David Roitman, Vorsitzender der SINN, schätzt, dass bis 2015 bis zu 10.000 Menschen im Lyoner Quartier leben könnten. Auch als Bürostandort ist das Viertel immer stärker gefragt. Der Leerstand sei auf neun Prozent gesunken und liege somit unter dem Frankfurter Durchschnitt. Laut Dr. Roitman ist es nicht undenkbar, dass 2025 nur noch drei Prozent des Büroraums leer steht. In Zukunft müsse man aber dafür sorgen, dass sich kleinteiliges Gewerbe wie Friseure, Reinigungen und Arztpraxen in den Erdgeschossen und ersten Stockwerken der Gebäude ansiedeln könnten. Eine Apotheke sei in der neuen Lidl-Metropolfiliale bereits geplant.

Den Artikel „Bauboom im Südwesten“ finden Sie hier.
Den Artikel „Viertel der Widersprüche“ finden Sie hier.

 

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