Quartiersrundgang mit Politikern – Bewegung beim Namensthema

Beeindruckt von der Entwicklung der Bürostadt zeigten sich Politiker des Ortsbeirates Niederrad bei einem Rundgang durch das Quartier. Gemeinsam mit Mitgliedern der Standort-Initiative Neues Niederrad e.V. (SINN) verschafften sich die Rundgangsteilnehmer Ende Juli einen Eindruck von der Bürostadt im Wandel. Mit von der Partie waren Horst Kriehn (CDU), Stadtbezirksvorsteher Niederrad, Doris Mollath-Zündorf (SPD), SPD-Niederrad, Petra Korn (SPD), stellvertretende Vorsitzende der SPD-Niederrad, Dirk Trull (Grüne), Ortsbeirat Niederrad, Kai-Sören Kehrmann (Freie Wähler), Ortsbeirat Niederrad, und Carsten Ruhleder, CDU.

„Die Entwicklung der Bürostadt Niederrad zu einem gemischten Quartier liegt uns besonders am Herzen. Die Lebensqualität für die künftigen Bewohner und die dort Beschäftigten so angenehm wie möglich zu gestalten, kann nur gelingen, wenn die Bürostadt ihre Verbindungen, auch mit der Politik, weiter ausbaut“, erklärte Dr. David Roitman, Vorsitzender der Standort-Initiative Neues Niederrad e.V. und Geschäftsführer der Access Tower Grundbesitz GmbH.

„Schon früh haben wir den Kontakt zum Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) gesucht und standen bei unseren bisherigen Aktivitäten in enger Verbindung zum Ortsvorstand. Wir wollen aber noch stärker als bisher mit den politischen Repräsentanten des Stadtteils Niederrad ins Gespräch kommen, auch was einen neuen Namen für das Quartier betrifft“, ergänzte Detlef Hans Franke, Geschäftsführer der Agentur FuP Marketing und Kommunikation und stellvertretender Vorsitzender der Standort-Initiative Neues Niederrad e.V. Horst Kriehn (CDU), Stadtbezirksvorsteher Niederrad, bestätigte, dass die CDU das Namensthema auf die Agenda einer der nächsten Ortsbeiratssitzungen bringen möchte.

„Hier passiert etwas. Überall sieht man Veränderungen“, berichtete Ingrid Hempel, Geschäftsführerin vom SINN-Mitglied IHS Property Consultants GmbH, den Rundgangsteilnehmern. Bei rund 20 Projekten sind schon jetzt 3.150 Wohnungen vorgesehen. 700 Wohnungen seien bereits fertiggestellt oder im Bau, 600 Wohnungen genehmigt, 450 stünden kurz vor der Erteilung der Baugenehmigung und über 1.400 werde beraten. Auch bei den Büros tut sich viel: Beispielsweise entwickelt PAMERA Cornerstone den Astropark in der Lyoner Straße 9 stetig weiter.

Der Rundgang begann beim SINN-Mitgliedsunternehmen Mercuris Real Estate, deren 196 Wohnungen im Energieeffizienzhaus Green Six seit Dezember 2014 voll bezogen sind. Die Warteliste für eine Wohnung sei lang, so Atilla Özkan, Vorstand Mercurius Real Estate AG.

Nur wenige Meter weiter baut PDI Property Development Investors GmbH das Projekt „Green Gate“. Die Vorzüge für Naherholung und Freizeit werden hier besonders deutlich, denn die 500 neuen Wohnungen grenzen im Süden an das Naherholungsgebiet des Stadtwaldes und den Frankfurter Golfclub.

200 Wohnungen plant die Adler Real Estate AG nur wenige Schritte weiter. In der Herriotstraße 5 bleibt das Bürogebäude auf dem Grundstück erhalten und bekommt im Erdgeschoß eine Kita. Auf den Freiflächen entstehen mehrgeschossige Wohngebäude in Passivhausbauweise. Eine öffentliche Grünfläche wird später Teil des Grünzuges zwischen der Lyoner Straße im Süden und der Saonestraße im Norden sein.

Auch das SINN-Mitgliedsunternehmen WISAG setzt mit seinem 2013 komplett sanierten und modernisierten Gebäude auf den Standort. Bei den Mitarbeitern sorgen ein modernes Designrestaurant mit großer Terrasse und neue Parkplätze für große Zufriedenheit. Gegenüber laden ein Designhotel mit Bar und Restaurant zum Verweilen ein.

In der Hahnstraße 41, der ehemaligen deutschen Konzernzentrale von Fiat, sind die Bauarbeiten in vollem Gange. 165 Wohnungen und eine Kita baut die ABG Frankfurt Holding gemeinsam mit der Max Baum Immobilien GmbH bis Ende 2016. Ins Erdgeschoss des Gebäudekomplexes ziehen ein Edeka-Markt, ein Aldi und eine DM-Drogerie ein. Die Nahversorgung für die Bewohner und Arbeitnehmer ist in der neuen Bürostadt damit kein Problem.

Wiederholt betonten Rundgangsteilnehmer die gute Lage des Quartiers am Frankfurter Grüngürtel, der zu Fuß erreichbar ist: „Die Lage ist toll. Hier hat man Möglichkeiten um sich zu erholen und zum Sport treiben“, freute sich ein Teilnehmer. „Außerdem gibt es hier inzwischen mehr Restaurants, Bars und Läden als früher.“

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