Positive Aussichten für die Bürostadt Niederrad

Der aktuelle Marktbericht der BNP Paribas Real Estate bietet gute Perspektiven für die Bürostadt Niederrad. Bürostandorte wie die Bürostadt könnten durch die Umwandlung weiterer Flächen in Wohnungen durchaus gewinnen, sagte Oliver Barth, Geschäftsführer der Frankfurter Niederlassung in der Frankfurter Rundschau. Er plädiert für einen vernünftigen Mix aus Wohnen und Büro.

Damit Hat Oliver Barth genau das gesagt, was die Stadt Frankfurt mit ihren beiden Bebauungsplänen beabsichtigt und was die Standort-Initiative Neues Niederrad (SINN) mit ihren Mitgliedern unterstützt: eine gute Mischung aus Arbeiten und Wohnen. Wenn Sie so wollen „kurze Wege zwischen Arbeits- und Spielplatz“ und mehr Läden und Gastronomie, was aber bereits in Arbeit ist.

Hier noch ein paar Marktdaten, die Nicole Brevoord vom Journal Frankfurt netterweise zusammengestellt hat: „Ende 2014 standen in Frankfurt knapp 1,81 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, 5 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund 44 Prozent der leerstehenden Büroflächen, also 798 000 Quadratmeter, sind modern ausgestattet. Die größten Leerstandsvolumina, insgesamt 242 000 Quadratmeter, finden sich weiterhin in der Innenstadt. […] Leerstehende Büros finden sich aber speziell in Eschborn (189 000 Quadratmeter), Heddernheim/ Mertonviertel (122 000 Quadratmeter), Niederrad (115 000 Quadratmeter), Neu-Isenburg (99 000 Quadratmeter) sowie im Westend (94 000 Quadratmeter). Insgesamt beträgt die Leerstandsquote 11,4 Prozent. Es seien 152 000 Quadratmeter Leerstandsfläche für Wohnen aus dem Bestand herausgenommen worden. Im Klartext: Es werden zunehmend Büroflächen in Wohnungen umgewandelt […].“ Wenn man das liest, stehen wir in Niederrad im Vergleich mit anderen Büroquartieren gar nicht schlecht da.

Übrigens: In Frankfurt standen 2014 weniger Gewerbeimmobilien leer, als im Vorjahr, es werden weniger Büros gebaut und vermietet aber viele verkauft. Die Durchschnittsmiete liegt bei 15, die Höchstmiete bei 38 Euro.

 

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