Studierende präsentieren „Lichtkaskaden“ für den Bahnhof Frankfurt-Niederrad

Bei der Luminale, die seit Sonntag wieder in Frankfurt stattfindet, ist Licht das zentrale Element. Wie Licht die Stadt nicht nur zeitweise verschönern, sondern urbanen Raum dauerhaft aufwerten kann, zeigt das Konzept „Lichtkaskaden“, das Studierende der TU Darmstadt für die Unterführung des Bahnhofs Frankfurt-Niederrad entworfen haben. Im Rahmen der Luminale 2016 wird es in der S-Bahnstation Taunusanlage präsentiert. Die SINN hat die Arbeit der Studierenden finanziell unterstützt.

Stadtrat Stefan Majer, Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, machte bei der Vernissage zur Eröffnung deutlich, dass die Stadt die Ideen der Studierenden umsetzen möchte. Detlef Hans Franke, geschäftsführender Vorstand der SINN, begrüßt dieses Vorhaben: „Die SINN führt schon seit ein paar Monaten Gespräche zur Neugestaltung der Bahnhofsunterführung. Der S-Bahnhof ist ein wichtiger Eingang zur Bürostadt Niederrad. Wir setzen uns daher gerne dafür ein, das Konzept Realität werden zu lassen“.

Bei dem studentischen Beitrag schafft Licht Orientierungspunkte in der Unterführung des Bahnhofs an der Bürostadt Niederrad und definiert zudem einen Vorplatz. So zeigen die „Lichtkaskaden“, wie eine durchdachte Beleuchtung den Bereich am Bahnhof heller, übersichtlicher und damit sicherer machen kann. Kurzum: Die Ideen der Studierenden zeigen konkret, wie die Aufenthaltsqualität in der Bürostadt verbessert werden kann.

Das Konzept wurde am Fachgebiet „Entwerfen und Gebäudetechnologie“ des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit der AG Licht entworfen. Anett-Maud Joppien, Professorin des Fachgebietes und Prof. Dr. Harald Hofmann, Vertreter der AG Licht, eröffneten die Ausstellung Freitagabend.

Die Frankfurter Neue Presse hat über die Ausstellung berichtet.

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